Bildung darf kein exklusives Luxusgut sein!

Nach nur drei Jahren will die Universität Basel, wiederum unter dem Druck der baselbieter Bürgerlichen, die Semestergebühren erneut stark erhöhen. Lag der jährliche Beitrag vor der letzten Erhöhung noch bei 1400 Franken, soll er nun auf 1900 Franken steigen. Die JUSO Basel-Stadt ist entsetzt und kündigt Aktionen an.

 

Bildung für alle – unabhängig vom Portemonnaie

 

Wer bereits aus begüterten Verhältnissen stammt hat weit höhere Chancen auf eine gute Qualifikation als andere. Studiengebühren, vor allem in Kombination mit dem unzureichenden Stipendienwesen der Schweiz, verschärfen diesen Effekt zusätzlich, obwohl der daraus resultierende Betrag im Gesamtbudget der Uni vernachlässigbar ist. Die JUSO Basel-Stadt lehnt darum Studiengebühren per se ab. Die aktuellen Entwicklungen schätzt die JUSO Basel-Stadt als besorgniserregend ein. Verhältnisse wie beispielsweise in Grossbritannien, mit Privatuniversitäten, 9000 Pfund Studiengebühren und einem Riesenapparat für Eigenmarketing, müssen verhindert werden. Geht der eingeschlagene Kurs weiter, werden es sich bald viele Familien nicht mehr leisten können, ihren Kindern eine Universitäre Ausbildung zu finanzieren.

 

Do your fucking job!

 

Die JUSO Basel-Stadt ist von der Arbeit des Rektorats und des Universitätsrats enttäuscht. Anstatt dass die Wichtigkeit der Universität öffentlich vehement betont und erzwungene Abbaumassnahmen verurteilt und aktiv bekämpft werden, beugt man sich am Petersplatz scheinbar apathisch dem Abbaudikdat. Die Universität braucht eine Vertretung, die für die Studierenden einsteht, anstatt ihnen laufend höhere Studiengebühren reinzuwürgen.

 

Für eine demokratische Universität!

 

Die JUSO Basel-Stadt fordert gerade bei solchen Prozessen mehr Mitsprache für die Studierenden. Erreicht werden kann dies nur durch eine umfängliche Demokratisierung der Uni mit vollwertigem Vetorecht für bei solchen Vorhaben.

 

Die JUSO Basel-Stadt wird diesen Abbau an der Uni nicht einfach so hinnehmen und entsprechende Aktionen durchführen um dem Unmut über die aktuelle Situation gemeinsam mit den Studierenden Gehör zu verschaffen.

 

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