Mahnwache – ein Jahr nach Utoya

„Die Antwort auf Gewalt ist mehr Demokratie und Menschlichkeit.“
Jens Stoltenberg, sozialdemokratischer Ministerpräsident von Norwegen 

Am 22. Juli ist es ein Jahr her seit Anders Breivik, ein rechtsradikaler Überzeugungstäter, zuerst eine Bombe in Oslo zündete und danach, als Polizist verkleidet , auf der Insel Utøya 69 Genossinnen und Genossen skrupellos ermordete. Diese waren zu einem Sommercamp der Norwegischen Arbeiterjugend (AUF) auf die Insel gefahren.

Die JUSO Basel-Stadt ist auch ein Jahr nach dem Massaker noch immer tief betroffen. Wir werden uns weiter dagegen zur Wehr setzen, dass faschistische und rechtsradikale Hetze salonfähig wird. Die letzten Ereignisse rum um die Twitter- und Facebookmeldungen von SVP-Mitgliedern sowie der aufgeheizte Diskurs rund um die Asylgesetz-Debatte stimmen uns nachdenklich. Die rechtsbürgerlichen Parteien, insbesondere die SVP, müssen sich bewusst sein, dass sie mit ihrer Politik der Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit, den Boden bereiten für Extremisten.

Als Zeichen unserer Solidarität mit Norwegen und gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass halten wir genau ein Jahr nach dem Attentat eine Mahnwache auf dem Marktplatz ab. Sprechen werden unter anderem Hans-Peter Wessels (Regierungsrat SP BS), Sarah Wyss (Präsidentin JUSO BS) und Miriam Baumeister (Vorstandsmitglied JUSO BS)

 

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