Basler Juso fordert Umnutzung der Osttangente

 Wie Ende März bekannt wurde, prüft das Bundesamt für Strassen (Astra) auf Druck der Stadt die Tunnelvariante einer Verbreiterung der Osttangente auf sechs Spuren. 

Die Juso Basel-Stadt unterstützt diese Variante. Nicht nur weil so die Lärm- und Schadstoffbelastung durch den Verkehr für die Anwohner sinkt, sondern auch weil so zusätzlicher Freiraum in der Stadt entsteht. Denn: Die nicht mehr gebrauchten Strassenabschnitte könnten als Kultur- und Veranstaltungsräume das NT Areal mehr als ersetzen. Da schon vom Verkehr her Lärmschutzmassnahmen bestehen, würden auch die Anwohner nicht zu stark belastet. Die Lärmschutzwände wären gleichzeitig ideale Grundflächen für Graffitikünstler um legal kreativ zu werden. Openair Kinovorführungen böten zusätzlich zu den „Kult.Kinos“ eine Plattform für Independent- und Low-budgetfilme. Es wäre Platz für etliche Bars, Freiluftkonzerte und Partys. Der überdachte Teil Zwischen Gellertdreieck und der Ausfahrt Breite wäre mit ein paar baulichen Umänderungen und einer Unterteilung auch bei schlechtem Wetter und im Winter für verschiedene Projekte nutzbar. Kleinere Grünflächen wären genauso denkbar, wie noch vieles anderes. Mit Zugängen beim Badischen Bahnhof, dem Tinguely Museum, dem Hotel Breite und beim Gellertdreieck wäre eine breite Erreichbarkeit gewährleistet. Juso Vorstandsmitglied Nicolas Baudet: „Mit minimalem Aufwand könnte so eine schweizweit einzigartige Party- und Ausgehmeile entstehen. Basel wäre in diesem Fall nicht mehr nur auf dem Papier von Touristenprospekten die Kulturhauptstadt, sondern auch in der Realität.“

 

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