Baz – das neue SVP-Sprachrohr

Die objektive und neutrale Berichterstattung bei der BaZ ist gefährdet und bereits jetzt schon durch die zahlreichen SVP-nahen Kommentare des Chefredaktors beschädigt worden. Wir glauben, dass die BaZ mit diesem Stilwandel einen grossen Teil ihrer bisherigen Leserschaft nicht mehr erreichen kann.
Im Widerspruch zu der neuen politischen Ausrichtung steht die Forderung von Blocher, dass die BaZ in Zukunft eine Rendite von 10% erzielen muss. Beim eingeschlagenen SVP-Kurs der BaZ gehen wir von sinkenden Leser- und Abozahlen aus. Die geforderte Rendite lässt sich so nur durch schlechtere Arbeitsbedingungen, Outsourcing und Entlassungen erreichen. Also auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene wird nun bei der BaZ die wirtschaftspolitische Agenda der SVP durchgedrückt.
Dass der Chefredaktor auf plumpe ideologische Art und Weise gegen die Steuergerechtigkeitsinitative schiesst währendem der Holdingsitz der BaZ nach Zug verlegt wurde, zeigt exemplarisch, dass der BaZ die Verankerung in der Region und auch die Interessen der Stadt Basel zweitrangig geworden sind. „Die BaZ ist für uns keine Zeitung mehr für die Region, sondern ein neues Sprachrohr der SVP in Basel“, so die Präsidentin der Juso Basel Sarah Wyss. „Wir beobachten weiterhin aufmerksam, wie es bei der Basler Zeitung weitergeht und werden sehr bald aktiv.

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