Partnerschaft mit der Juso Stuttgart

Partnerschaft mit den JungsozialistInnen Stuttgart 

Freitag, 20. August 2010

Die Jusos aus Stuttgart kamen am Freitag dem 20. August zu uns nach Basel. Beim Apero im Gewerkschaftshaus wurden die beiden Basel vorgestellt. Nebens der kantonalen und nationalen Politik, ging es auch um die Interkantonale. Beispielsweise bei der Bildung  und wie diese mit Harmos vereinheitlicht werden soll. Danach stellten sich auch die Stuttgarter vor. Im Moment dreht sich dort alles um das Milliardenbauprojekt Stuttgart 21. Gegen den geplanten unterirdischen Durchgangsbahnhof kommt es momentan immer wieder zu Massendemonstrationen. Als das Gepäck abgeladen und etwas gegessen war, gingen wir in die Stadt und feierten im NT. (Kevin Weisskopf)

Samstag, 21. August 2010 

Nach guter Partynacht auf dem NT-Areal, z.T. etwas komplizierter „Heimreise“ und bei den meisten nur wenigen Stunden Schlaf traf man sich um 10.30 Uhr in Kleinhüningen und einige schon wache Basler Jusos bestiegen mit unseren Stuttgarter Freunden den Bernoulli-Siloturm. Von dort hat man ja bekanntlich eine phantastische Aussicht in alle Richtungen; insbesondere sieht man bei schönem Wetter Hochhäuser und Kirchtürme der Stadt, den entstehenden Novartic-Campus, das Hafengebiet, das Markgräfler Hügelland, verschiedene Schwarzwaldgipfel, den Rhein, Huningue und den Flughafen;  nur der Blick auf die Vogesen blieb uns an diesem sonnigen, heissen aber etwas dunstigem Tag leider verwehrt.
Anschliessend fuhren wir in die Altstadt und zeigten unseren Gästen das Basler Rathaus, die Freie Strasse, das Münster und die Pfalz;von dort unternahmen wir dem Rheinufer entlang eine Stadtwanderung bis zum Tinguely-Museum. Diese kleine Zumutung wurde durch einen langen und erfrischenden Rheinschwumm bis zur „unteren Buvette“ knapp oberhalb der Dreirosenbrücke recht gut entschädigt. Einem Picknick im Dreirosenpark folgte dann die Tramfahrt zum Bahnhof Basel SBB (für den sich unsere Stuttgarter Freunde ganz besonders interessierten). Bedingt durch eine gewisse Verspätung und die hohen Temperaturen mussten wir das Nachmittagsprogramm etwas straffen. Angeregten Diskussionen in Workshops zu Wirtschafts- und Sozialpolitik, Bildungspolitik, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sowie zu Wehrpflichtfragen und Antimilitarismus folgte ein spannender Vortrag von unserer Stuttgarter Genossin Sandra Hensel zur Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche an einer modernen und integrativen Stadtplanung und Stadtentwicklung.

Beim rege besuchten Grillabend auf der Kraftwerksinsel gab es intensive Diskussionen, gutes Essen und obligaten Juso-Gesang, der mancher und manchem mehr zusagt anderen aber wohl etwas weniger. Gegen halb eins bewegte sich die kleiner werdende Gruppe in einer langsamen Stadtwanderung via Birsköpfli-Breite-St.Alban-Tal-Mühlenberg; oben an der Wettsteinbrücke beim Kunstmuseum verabschiedete sich der Schreibende und ging in einem Anfall von Vernunft zusammen mit Kai Müller zu sich nach Hause. Gerüchten zufolge war die Party in der Kuppel intensiv und der späte Gang ins Bett erfolgte auch in dieser Nacht bei manchen erst nach längeren Umwegen…  (Tim Cuénod) 

Sonntag, den 22. August 2010 

Mit kleinen Äuglein tauchten die meisten Jusos am Morgen an der Wallstrasse auf. Der interessante Vortrag von Peter Vollmer über den ÖV in der Schweiz, weckte dann aber alle definitiv auf. Vollmer, der Direktor des Verbandes öffentlicher Verkehr Schwei(VöV),  referierte über die Errungenschaften des ÖV’s in der Schweiz. Das Erfolgsrezept auf einem silbernen Tablett serviert, war auch für die BaslerInnen interessant.

Bei der Frage, wie viel Mobilität sein muss, notwendig oder anzustreben sei, divergierten die Meinungen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre dieses Thema sicherlich noch intensiver und kontroverser diskutiert worden, à voir la prochaine fois.

Während der Pause genossen wir das grosszügige Brunchbuffet. Nicolas Schäfstoss, der Chef der Juso Stuttgart, hielt ein Referat über den Wahlkampf der Jusos. Interessante Bilder der verschiedenen Aktionsformen illustrierten das Gesagte. Die Juso Basel kann sicherlich auch die eine oder andere Idee für den Nationalratswahlkamof aufnehmen.

Für die Feedbackrunde setzten wir uns ins Elisabethen- Pärkli. Die durchaus positiven Rückmeldungen bestärkten die Partnerschaft der zwei Sektionen. Für die Stuttgarter hiess es um halb sechs, ab ins Auto und zurück. Für die Basler: aller dormir!    (Sarah Wyss)

 

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