Wer sind wir?

Die JUSO Basel-Stadt

ist mit 170 Mitgliedern die mit Abstand grösste, aktivste und engagierteste Jungpartei in Basel. Dank uns zahlst Du in der Region Basel keinen Nachtzuschlag mehr für den öffentlichen Verkehr und gibt es mehr Geld für die Jugendkultur. Wir kämpfen erfolgreich gegen unnötige Geschenke an Milliardenkonzerne. Dank unserer Grossrätin Sarah Wyss haben Lernende des Kantons sechs Wochen Ferien. Mit unserer Topverdienersteuer-Initiative setzen wir uns für ein gerechteres Steuersystem ein. Wir fordern mehr bezahlbaren Wohnraum und Freiräume ohne Konsumzwang.
Wir sind die Jungpartei der SP und eine von über 40 Sektionen der JUSO Schweiz.
Wir sind auf allen Ebenen aktiv: Auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene.

Wir Jungsozialist_innen kämpfen für eine gerechte, solidarische Welt. Wir lehnen dieses Wirtschaftssystem ab, in dem nur wenige riesige Profite machen, während Ungleichheit und Armut immer grösser werden. Heute sind so viele Menschen auf der Flucht wie noch nie. Wir fordern, dass Menschenrechte niemandem abgesprochen werden dürfen: Das Massensterben der Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ist keineswegs alternativlos.

Wir kämpfen für eine Wirtschaft, in der alle mitbestimmen können und alle dieselben Möglichkeiten haben, ihre Talente zu entfalten. Wir setzten uns für eine Gesellschaft ein, in der niemand wegen seiner Herkunft, ihres Geschlechts oder der Lebensweise diskriminiert wird. Von selbst wird sich die Welt nicht retten. Wir wollen ändern, was uns stört!
Und wir wissen: Nur wenn wir viele sind und gemeinsam arbeiten, haben wir eine Chance, etwas zu verändern.

WIRTSCHAFT UND UMVERTEILUNG

In der Schweiz besitzt das reichste Prozentüber die Hälfte des gesamten Vermögens. Der enorme Reichtum der Schweiz ist extrem ungerecht verteilt. Die Steuern für die Reichen wurden in den letzten Jahren gesenkt und Sozialleistungen für die unteren Einkommen abgebaut. Während die Top-Manager Millionen kassieren, können rund 330’000 Menschen in der Schweiz weniger als 4’000 Fr. verdienen. Diese extreme Ungleichheit ist der politische Wille der bürgerlichen Mehrheit.

BILDUNG UND ARBEIT

Jedes Jahr bleiben tausende von Jugendlichen ohne Lehrstelle oder werden arbeitslos. Bildungsausgaben werden gekürzt, Studiengebühren erhöht und die jungen Menschen werden als Humankapital betrachtet. Die Mitsprache in der Schule und am Arbeitsplatz wird uns verwehrt. Wir fordern Mitbestimmung!

POLITIK UND STAAT

Zu viele PolitikerInnen handeln nicht mehr im Sinne der Volks-, sondern ihrer Partikularinteressen. Besonders die bürgerlichen Parteien sind dankbare Abnehmer für Millionenbeträge von Wirtschaftseliten, die sich in enorm einflussreichen Lobbys organisiert haben. In einer direkten Demokratie muss selbst die einfachste Bürgerin bzw. der einfachste Bürger die gleiche Möglichkeit auf demokratische Beteiligung und Einflussnahme haben; ungeachtet des Geschlechts, der Herkunft oder des finanziellen Vermögens. Um die momentane Ungerechtigkeit und die Korruption in der etablierten Politik zu bekämpfen, muss volle Transparenz in Politiker- und Parteienfinanzierung herrschen.

SOZIALSTAAT

Der Sozialstaat gehört zu den wichtigsten Errungenschaften unserer Zivilisation, die durch die sozialistische Arbeiterbewegung erkämpft worden ist. Er ist heute fester Bestandteil unserer Gesellschaft und demokratisch-rechtsstaatlicher Ausdruck des Willens zur Solidarität. Die Linke darf jedoch nicht auf die Politik der Marktradikalen hereinfallen, die versuchen, die sozialdemografischen Gruppen gegeneinander auszuspielen. Wir dürfen uns nicht in ausweglose Diskussionen um Geldmengen vertiefen, sondern müssen den Sozialstaat neu erfinden!

FREIRÄUME

Freiräume werden heute insbesondere für die Jugend immer mehr zur Mangelware. In unserer Wirtschaft besteht ein Interesse von wenigen an einer konformen und braven Gesellschaft. Nur so können die Profite vergrössert werden. Mit immer mehr Verboten versucht die Politik die Jugend zu bevormunden. Im öffentlichen Raum wird alles kommerzialisiert und es gibt kaum Platz um einfach rumzuhängen oder Party zu machen. Diese repressiven Massnahmen sind willkürlich und diskriminierend. Gleichzeitig erhält die Jugendkultur auch kaum staatliche Subventionen, während traditionelle Kulturangebote wie das Opernhaus mit Millionen versorgt werden. Die JUSO setzt sich ein für eine selbstbestimmte Gesellschaft und eine selbstbestimmte Jugend. Wir wollen uns nicht vorschreiben lassen, wie wir uns zu verhalten haben! Wir kämpfen für mehr Freiräume!

GESELLSCHAFT UND GLEICHSTELLUNG

Vielerorts wird heute gesagt, Gleichstellung zwischen Mann und Frau sei schon lange erreicht. Tatsächlich, in den letzten Jahrzehnten hat sich die starre Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern in der Gesellschaft stark verändert. Die gesetzliche Gleichstellung wurde voran getrieben, das Stimm- und Wahlrecht für Frauen erkämpft und nach jahrelangem Ringen eine Mutterschaftsversicherung eingeführt. Diese Gleichstellung ging aber oft zu Lasten von Migrantinnen, da die Hausarbeit an Schwächere delegiert wurde. Echte Gleichstellung muss aber alle besser stellen und darf nicht zu Lasten von anderen passieren. Fakt ist: Frauen verdienen noch heute durchschnittlich 20% weniger als Männer. Obwohl mehr als die Hälfte der Studierenden Frauen sind, beträgt der Anteil an den Professuren lediglich 15%. Sexismus ist alltäglich, sowohl gegen Frauen als auch gegen Männer. Frauen leisten in der Schweiz doppelt so viel Haus- und Familenarbeit wie Männer, auch weil Männer kaum die Möglichkeit haben Teilzeit zu arbeiten. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Von einer echten Gleichstellung der Geschlechter sind wir noch weit entfernt.

Ebenfalls werden noch heute Menschen diskriminiert aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, psychischen und physischen Einschränkungen, ihres Alters usw. diskriminiert. Dagegen kämpft die JUSO an!

MIGRATION

In der Schweiz leben 1,5 Millionen AusländerInnen. Sie zahlen Steuern und Sozialabgaben und gehen einer Arbeit nach. Trotzdem werden sie gezielt an den Rand gedrängt, schlecht entlöhnt, müssen im Alltag fremdenfeindliche Sprüche über sich ergehen lassen und dürfen weder wählen noch abstimmen. Die Absicht der Rechten ist klar: Nur schlecht integrierte AusländerInnen lassen sich als Sündenböcke benutzen! Wir wollen eine echte Integration von Migrantinnen und Migranten.

SICHERHEIT UND ARMEE

«Schweizer Waffen, Schweizer Geld, morden mit in aller Welt!» Panzer, Gewehre und andere Waffen werden in Entwicklungsländer wie Botswana oder in den nahen Osten exportiert. Was zählt, ist der Profit! Hier in der Schweiz verschwenden wir jedes Jahr Milliarden für die Armee. Damit muss Schluss sein. Wir wollen zivile Lösungen statt militärische Kriegsspiele. Ebenso setzten wir uns ein gegen die Aufrüstung der Armee und den Ausbau des Überwachungsstaates.

GLOBALISIERUNG UND INTERNATIONALES

Bisher bekamen die Menschen die Nachteile einer rein wirtschaftlichen Globalisierung zu spüren. Die Schweizer Arbeiterin verliert ihren Job, weil ihr Arbeitsplatz nach Asien verlagert wurde. Der Afrikanische Bauer kann aufgrund der Liberalisierungen in der Landwirtschaft seine Produkte nicht mehr verkaufen. Eine andere Globalisierung ist möglich! Eine weltweite solidarische Bewegung muss entstehen, die für die Interessen aller Menschen dieser Erde kämpft.

UMWELT UND ENERGIE

Das Klima steht Kopf und stellt uns vor riesige Probleme. Statt endlich griffige Massnahmen für eine echte und gerechte Umweltpolitik zu ergreifen, spalten die Bürgerlichen in Bern Klimaräppchen. Damit muss endlich Schluss sein!
1_mai

Hier findest Du die Statuten der JUSO Basel-Stadt.