SP/JUSO Grossrätin Jessica Brandenburger und die JUSO Basel-Stadt fordern in einer Motion eine verbindliche Geschlechterquote für Professor*innen an der Universität Basel

Seit dem die Basler Stimmbevölkerung die Geschlechterquote für Verwaltungsratssitze staatsnaher Betriebe angenommen hat, stieg der Anteil an Verwaltungsrätinnen auf 47.8%. Bei der Universität Basel hat sich seither leider noch nicht viel getan – insgesamt waren 2018 nur 24% der Professuren mit Professorinnen besetzt, in den naturwissenschaftlichen Fakultäten waren es sogar lediglich 14%. Damit diese unhaltbare Untervertretung der Frauen an der Universität Basel endlich ein Ende findet, fordern wir in einer Motion die Einführung einer verbindlichen Geschlechterquote in allen Fakultäten der Universität Basel. “Es zeigt sich, dass Lippenbekenntnisse zur Frauenförderung nichts bringen – Basel-Stadt muss als Geberkanton der Universität Basel eine verbindliche Geschlechterquote vorgeben”, so SP/JUSO Grossrätin Jessica Brandenburger.

Auch die ungleiche Verteilung an Professorinnen zwischen den Fakultäten muss endlich ein Ende haben. Während dem die Phil.-Hist. Fakultät seit Jahren immerhin bei einem Anteil von 38% an Professorinnen verharrt, schafft es die Phil.-Nat. Fakultät lediglich auf 14%. Diese Tatsache ist den Initiant*innen der Motion ebenfalls ein Dorn im Auge. “Dass Fakultäten bei der Gleichstellung nicht mitmachen ist inakzeptabel. Es gibt mehr als genug junge und innovative Wissenschaftlerinnen, welche die Lehre und Forschung an der Universität Basel beflügeln würden.”, so Philipp Schuler, Vorstandsmitglied der JUSO BS und Mitinitiant der Motion. Deshalb soll die Geschlechterquote für alle Fakultäten gelten. Dies würde der Universität Basel auch im Allgemeinen gut tun – denn nur durch junge und innovative Wissenschaftler*innen kann sie ihre benötigte Verbesserung in Lehre und Forschung erreichen.

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