Die Uni fängt an – die JUSO hört nicht auf

Zum Semesterbeginn der Universität Basel hat die JUSO Basel-Stadt mit einer Fotoaktion auf die finanzielle Katastrophe der Uni aufmerksam gemacht. Gleichzeitig denkt die Jungpartei über ein Referendum nach.

Die Aktion mit Fokus auf die geplanten Erhöhungen der Studiengebühren zielte darauf ab, die Hauptverantwortlichen des neuen Leistungsauftrags und dessen Umsetzung zu thematisieren. Die JUSO wehrt sich vehement gegen die Erhöhung der Studiengebühren und Abbaumassnahmen auf Kosten der Angestellten, Studierenden und der Forschung. Die JUSO Basel-Stadt hat vor zwei Wochen zusammen mit anderen Parteien und Organisationen eine entsprechende Petition lanciert. Bereits vor Beginn des Studiums wurde sie von über 1’500 Menschen unterschrieben. „Wir werden nicht einfach herumsitzen und dabei zuschauen, wie die Auswirkungen gescheiteter Finanzpolitik sowohl die Uni selbst, wie die Studierenden und Angestellten bedrohen.“, so Philipp Schuler, Vorstandsmitglied der JUSO-Basel-Stadt. Die JUSO Basel-Stadt ruft darum zusammen mit dem jungen grünen bündnis, der JUSO Baselland und der Marxist Society am 3. Oktober um 18:00 Uhr zur Vollversammlung der Studierenden am Petersplatz auf, um gemeinsam weitere Aktionen zu planen und durchzuführen. Parallel prüft die JUSO Basel-Stadt verschiedene parlamentarische Optionen. „Wir diskutieren die Ergreifung eines Referendums“ erklärt Schuler.

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