JA zur Kaserne, NEIN zu egozentrischen VeranstalterInnen

Die JUSO Basel-Stadt ist irritiert ab dem Statement von Erik Julliard, das in seiner Arroganz und Ignoranz kaum zu übertreffen ist. Julliard, der Veranstalter des Basel-Tattoos meldete sich in letzter Minute im Abstimmungskampf um den Umbau der Kaserne zur Wort, weil er sich Sorgen um die Zukunft seiner Veranstaltung mache. Vor dem Hintergrund, dass die Ausgaben, das Tattoo auch während dem Umbau zu ermöglichen, einen nicht unwesentlichen Anteil der Kosten für den Neubau ausmachen, ist das geradezu höhnisch.

Eine zehntägige Veranstaltung höher zu gewichten als die Bedürfnisse einer ganzen Stadt nach einem Raum für Kultur und konsumpflichtfreien Räumen oder dem bescheidenen Anspruch, dass das Gebäude geltenden Sicherheitsstandarts entspricht, ist schlicht eine Frechheit.

 

In dem Sinne fehlt der JUSO Basel-Stadt auch gänzlich das Verständnis für die GegnerInnen des Projektes, die sich ständig widersprechen. Die einen wollen anstelle der Kaserne ein Luxushotel oder einen Konsumtempel errichten, die anderen wollen die Kaserne einfach verfallen lassen. Beides ist für die BewohnerInnen Basel’s keine Alternative. Nur in zwei Dingen sind sich die GegnerInnen einig: Es soll weder Geld für’s Kleinbasel, noch für die entsprechende Grafik der Gegenkampagne ausgegeben werden.

 

Die JUSO Basel-Stadt bleibt dabei: JA zur Kaserne für alle und damit JA zur Kultur

 

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