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Krieg spielen ist scheisse!

Die JUSO Basel-Stadt hat heute gemeinsam mit Genoss_innen von der JUSO Baselland ein erstes Zeichen gegen die Militärpräsenz in der Stadt und die Militärübung Conex15 gesetzt. Bei der offiziellen Fahnenübergabe des Gebirgsinfanteriebataillons 17 wollte die JUSO eine Peacefahne mit übergeben. „Von den verantwortlichen Militärs wollte leider niemand die Fahne annehmen. Auch Regierungsrat Dürr wollte nicht auf das Angebot eingehen“, erklärt Jessica Brandenburger, Vorstandsmitglied der JUSO Basel-Stadt.

Das massive Polizeiaufgebot rund um die Fahnenübergabe lieferte dabei einen Vorgeschmack, was Basel mit der Militärübung bevorstehen könnte. „Conex steht für ein menschenfeindliches Verständnis von Migrationspolitik: Übungshalber will das Militär „Flüchtlingsströme“ aufhalten und die Schweiz sichern. Jetzt, wo Tausende Menschen auf der Flucht sind und Länder ihre Grenzen dicht machen ist so eine Übung umso zynischer“, erklärt Mirjam, Kohler, Vorstandsmitglied der JUSO Basel-Stadt.

Conex steht aber auch für die Verzweiflung des Militärs, sich einen sinnvollen Zeitvertreib zu geben. Die Beschäftigung von tausenden Soldaten mit „Schleusen bewachen, Brücken bauen und den Hafen sichern“ ist eine gigantische Geldverschwendung auf Kosten aller Steuerzahler_innen.

Die JUSO findet: Krieg spielen ist scheisse! Wir fordern eine menschliche Flüchtlingspolitik und stellen uns gegen eine Militarisierung der Stadt!

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