Herbe Niederlage für Basels Mieterinnen und Mieter

Das Komitee ist sehr enttäuscht über den Ausgang der Abstimmung zur kantonalen Initiative „Wohnen für alle“. Die unbegründete Angstmacherei der nicht gerade faktentreu agierenden Gegenseite scheint ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Zudem lag die Stimmbeteiligung bei unter 40 Prozent, was ein katastrophal niedriger Wert ist.

Im Kampf gegen die Wohnungsnot hat Basel einen herben Rüchschlag erlitten, den vor allem die Mieterinnen und Mieter mit kleinerem Portemonnaie noch spüren werden. Da Basels bürgerliche Mehrheit sich fallweise entweder gar nicht um die Wohnungsnot kümmert oder gleich ihre Existenz leugnet, wird die Entschärfung des Problems eine grosse Herausforderung darstellen. Wir rufen die bürgerlichen Parteien wollen dazu auf, ihre Blockadehaltung zu überdenken. Das Versagen des Wohnungsmarktes und die ausufernde Spekulation mit Land und Wohnraum muss unterbunden werden.
SP/JUSO-Grossrätin Sarah Wyss stellt fest: „Dieses Thema ist noch nicht gegessen. Die Ablehnung der Initiative bedeutet nicht, dass die Wohnungsnot entschärft ist. Wir werden am Thema dranbleiben und neue Ideen einbringen. Besonders gespannt sind wir auch auf die Lösungsvorschläge der Gegenseite.“

Kommentare sind geschlossen.