Wohnen für alle – Gegenvorschlag als erster Schritt

Das Initiativkomitee „Wohnen für alle“ begrüsst es, dass der Regierungsrat einen Gegenvorschlag zur Initiative präsentiert und damit auf das generelle Anliegen der Initiative eingegangen ist.[1] In seinen ersten Reaktionen war der Regierungsrat um einiges zurückhaltender und abwartender aufgetreten. Es ist deshalb erfreulich, dass der Handlungsbedarf doch erkannt wurde und die Regierung auf die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Stiftung eingeht. 

Der Gegenvorschlag bietet nun die Chance für ein konstruktives Weiterkommen in der Schaffung von bezahlbarem Wohnungsraum im Kanton Basel-Stadt. Vor dem Hintergrund eines stetig sinkenden Leerwohnungsbestandes und steigender Mietzinsen ist es der SP und JUSO ein zentrales Anliegen, dass nun rechtzeitig die notwendigen Schritte eingeleitet werden.
85 Prozent der Einwohner Basels sind Mieterinnen und Mieter. Die Initiative “Wohnen für alle” setzt sich darum für die Anliegen einer grossen Mehrheit ein. Dies konnten SP und JUSO auch bei der Sammlung der Initiative auf der Strasse erleben.

In den nächsten Wochen wird das Initiativ-Komitee nun entscheiden, mit welchem Vorgehen dem Anliegen dieser Mehrheit am besten Rechnung getragen werden kann.


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