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JUSO und SP reichen „Wohnen für alle“ ein

Die im Juni 2012 lancierte Initiative will sich dem steigenden Druck auf das Wohnangebot und den steigenden Mietpreisen in Basel-Stadt annehmen. Eine unabhängige, öffentliche Stiftung soll Boden aufkaufen und diesen zu günstigen Konditionen zu Wohn- und Gewerberaum entwickeln oder an Wohngenossenschaften vergeben. Allfällige Gewinne werden dank der Verpflichtung zur Gemeinnützigkeit direkt weiter investiert, um so das Angebot stetig ausbauen zu können. Die Zielgruppe dieses neuen Players auf dem Wohnungsmarkt sind nicht nur Bedürftige, sondern alle BewohnerInnen Basels.

Trotz leicht steigendem Wohnungsbestand hat sich die Anzahl der verfügbaren Wohnungen seit 2005 von 1569 auf gerade 475 im 2012 markant reduziert, die Mietzinse sind gleichzeitig über der normalen Teuerung gestiegen. Da gerade in Basel durch die Kantonsgrenzen der Boden ein beschränktes Gut ist, spielt der Markt nur bedingt und es wird Spekulation betrieben. Die MieterInnen sitzen am kürzeren Hebel und müssen die hohen Preise hinnehmen. Mit der Initiative „Wohne für alle“ können für die Zukunft die Weichen in Basel-Stadt richtig gestellt werden.

*Die Möbel wurden freundlicherweise vom Clara-Brocki, Claramattweg 16, 4057 Basel zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank! 

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