JUSO ist enttäuscht vom Regierungsrat

Die JUSO Basel-Stadt entnimmt der Medienmitteilung der Regierung, dass der Bericht zu Kulturinitiative „Lebendige Kulturstadt für alle!“ besprochen wurde und nun an der Grossen Rat überwiesen wird. Dieser soll die Initiative ohne Gegenvorschlag ausformulieren. Die Forderungen, die der Mitteilung zu entnehmen sind, wirken auf die JUSO aber sehr vage und schwammig formuliert: Konkret wird alleine die Aufnahme einer Jugendkultur ins Kulturfördergesetz angesprochen,  eine angemessenere Verteilung der Swisslos-Gelder und eine Gebürenverminderung für jugendkulturelle Anlässe. Anlässlich der vielen Vorschläge, die das Initiativkomitee zur Umsetzung vorgeschlagen hat, ist das Resultat des Regierungsrates unter Federführung Guy Morins sehr bescheiden. Die JUSO ist enttäuscht über die Lippenbekenntnisse ohne Konkretisierungen von Seiten der Regierung und fordert die Kommission und später den Grossen Rat dazu auf, die Ausformulierung zu konkretisieren. Da dieser Prozess noch dauern könnte, hofft die JUSO dann auch mit eigenen GrossrätInnen die wirklichen Forderungen umsetzen zu können.

Medienmitteilung des Regierungsrats: http://www.medienmitteilungen.bs.ch/showmm.htm?url=2012-09-18-rrbs-002  [18.9.2012]

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