Mehr Freiräume statt Konsumpaläste

Das Einkaufszentrum Stücki entpuppt sich mehr und mehr als Millionengrab. Diverse Firmen haben entweder ihren Verkaufsraum massiv verkleinert (Migros und Saturn) oder den Vertrag gekündigt und ihre Filiale komplett geschlossen (Thalia).
Es zeigt sich, dass Basel nicht noch mehr solcher Einkaufs- und Konsumpaläste benötigt. Sie schaden dem innerstädtischen Gewerbe und offensichtlich ist der Markt ohnehin schon übersättigt. Von daher ist es der JUSO an der Zeit, dass das gesamte Geschäftskonzept des Stückis überdacht wird. Die JUSO ist der Meinung, dass die Räumlichkeiten viel sinnvoller für die Bevölkerung genutzt werden könnten. Deshalb fordert sie bei einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation, dass der Kanton das Areal aufkauft und eine kreative und sportliche Zwischennutzung ins Auge fasst. Mithilfe von Anstossfinanzierungen könnten Freiräume geschaffen werden, auf welche die Jugend und Kreativschaffende dringend angewiesen sind. Proberäume, Ateliers, Tanzlokale, eine Skaterrampe oder Kletterwände sind aus Sicht der JUSO nur ein paar Ideen, wie man den grossen Raum sinnvoll zwischennutzen könnte.

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