JUSO sperrt die Freie Strasse als Tieflohnzone ab

Während die Löhne der Topverdiener in der Höhe schnellen, gibt es in der Schweiz noch immer Tieflohnzonen. In einigen Berufen können Menschen, die 100 % arbeiten nicht von ihrem Lohn leben. Dies ist ein unzumutbarer Zustand, den die nationale Initiative für einen Mindestlohn von 22.- pro Stunde ausmerzen will.
Die JUSO Basel unterstützt deshalb die Mindestlohninitiative der SP und der Gewerkschaften. Mit einer symbolischen Absperrung der Tieflohnzone „Freie Strasse“ sollten Passanten dafür sensibilisiert werden, dass gerade viele der VerkäuferInnen im Detailhandel unter dem geforderten Mindestlohn verdienen. Dabei verteilte die JUSO über 300 Rosen an Passantinnen und Passanten, mit der Bitte diese als Zeichen der Wertschätzung den VerkäuferInnen zu schenken. Die mehrheitlich positiven Reaktionen schlugen sich auch in einer beachtlichen Zahl an Unterschriften nieder, die während der Aktion ebenfalls gesammelt wurden.

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