„Mis T-Shirt gaht d’UEFA en Schiisdräck aa“

Sebastian Dissler, Mediensprecher der JUSO Schweiz meint dazu: „Wir freuen uns natürlich auch auf die Fussball-EM. Dass die UEFA aber in den Fan-Zonen eine Kleider-Diktatur durchsetzt, finden wir inakzeptabel.“

Die UEFA erwirtschaftet mit der EM laut eigenen Angaben einen Gewinn von rund 1.1 Milliarden Franken. Als „gemeinnütziger“ Verein zahlt sie aber keine Gewinnsteuern. Hinzu kommt das selbstherrliche Gebaren der Fussball-Bosse:

  • In den Fanzonen dürfen nur Kleider der offiziellen Sponsoren getragen werden
  • WirtInnen, die in ihren Gaststätten Public Viewing anbieten, werden gnadenlos abgezockt.
  • Restaurants in den Fanzonen, die nicht das offizielle UEFA-Bier ausschenken wollen, werden eingezäunt (zum Beispiel in Basel).

Für die JUSO Schweiz ist aber auch wichtig, dass in den nächsten Wochen ein besonderes Augenmerk auf den Frauenhandel und die Zwangsprostitution als EM-„Nebenerscheinungen“ gelegt wird. Information, Prävention und Opferhilfe sollen dabei im Zentrum stehen.

„Für viele Fans ist die EM ein grosses, völkerverbindendes Fest. Die UEFA und viele SponsorInnen scheinen aber nur am grossen Geld interessiert zu sein. Das finden wir schade.“, schliesst Dissler.

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