Petition „Für eine selbstbestimmte Jugendkultur“

Schliesslich darf sich jede und jeder selber aussuchen, womit er oder sie die Freizeit verbringt. Gerade im Bereich der Videospiele entwickelt sich ausserdem eine lebhafte und engagierte Jugendkultur. Es werden Lan-Parties organisiert, E-Sportgemeinschaften gegründet und mehr und mehr melden sich die GamerInnen auch politisch zu Wort. Gemeinsam mit diversen Organisationen haben wir eine Petition gegen das Verbot von Videogames und für eine selbstbestimmte Jugendkultur lanciert.
Unterschreibt jetzt die Petition unter: 
www.pro-jugendkultur.ch

Jusos unterstützen Forderung nach einem Konzertraum in Basel

Unterstütze die Petition von „Popstadt Basel“.

Die Juso wollen nicht E-Kultur und U-Musik, Kaserne und Volkshaus gegeneinander ausspielen. Beides soll seinen Platz haben und beides sollte gefördert werden. Popstadt Basel hat eine Petition lanciert, welche „vom Regierungsrat und vom Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt einen Konzertraum für 1000 bis 1500 Besucher/-innen in Basel-Stadt“ fordert, „der über eine zeitgemässe bauliche und technische Infrastruktur verfügt und den internationalen Qualitätsstandards entspricht.“ Dies entspräche einem grossen Bedürfnis der Jungen und Junggebliebenen dieser Stadt.

Nach dem Aus des Charivari steht der Volkshaus-Wirt finanziell auf wackligen Beinen, deshalb wurde der quersubventionierte Konzertbetrieb eingestellt. Die grössten Kosten entstehen dem Konzertbetrieb durch das Mieten der Tonanlage. 
Deshalb sollte folgendes ernsthaft geprüft werden:
– Gewährung eines zinslosen Darlehens für die Ausstattung des Volkshause oder eines neuen Konzerthauses mit der nötigen Infrastruktur.
– Gibt es Liegenschaften im staatlichen Besitz, welche für einen symbolischen Betrag als Konzertraum zur Verfügung gestellt werden.
– Könnte allenfalls gemeinsam mit der CMS auf dem Dreispitz-Areal ein Konzerthaus eingerichtet werden.
Die Jusos werden diese Vorschläge sowohl mit Popstadt Basel, als auch mit Grossrät/innen der Mutterpartei SP diskutieren.

7. März: Renten, nicht Versicherungsgewinne sichern

NEIN zum Rentenklau!

Wer kassiert? (Beitrag von Ruedi Rechsteiner)

Über verschiedene Kanäle und mit diversen Mitteln werben auch die Basler Versicherungen für eine Senkung des Umwandlungssatzes bei den Pensionskassen. Sie wittern bei den Altersrenten ein Riesen-Geschäft! Das Unternehmen erzielt bereits heute eine Eigenkapitalrendite von 15 Prozent. Der Verwaltungsrats-Präsident hat seine Bezüge auf 6.2 Millionen Franken erhöht. Er „verdient“ somit 120 mal mehr als diejenigen Angestellten mit dem tiefsten Lohn. Und deshalb müssen die Renten gekürzt werden? Das finden wir nicht fair!

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Arbeitslosenversicherung: Bitte keine Strafaktion gegen die Jungen

 Verwöhnte Jugend?
 In der Presse erscheinen die Jungen allzu oft nur als Schläger und ungezogene Rüpel. Sie gelten als faul und arbeitsscheu. Dabei haben sie es doch materiell so gut wie keine Generation vor ihnen. Play Station, eigener Fernseher im Kinderzimmer, teure Kleider usw. Endlich Zeit also, dass man diese verwöhnten Bengel hart ran nimmt? Eine Arbeit, die nichts mit dem eigenen Beruf zu tun hat, formt schliesslich den Charakter, wissen wir seit der Nationalratsdebatte Bescheid und kennen alle Ferienjobs der bürgerlichen Nationalräte. Aber ein Ferienjob vor dreissig Jahren lässt sich nicht mit der heutigen Situation vergleichen. Für die heutige Generation ist der Berufseinstieg trotz hohem Engagement ein steiniger Weg. Die meisten Jungen wollen arbeiten, aber es gibt gerade in Krisenzeiten zuwenig Jobs. Sie schreiben Hunderte von Bewerbungen und lassen sich doch nicht unterkriegen. Hut ab!

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Lassen wir die Kunst nicht verdürren

Heute berät der Grosse Rat einen Anzug und eine Interpellation zur Kulturpolitik von bürgerlichen Grossrät/innen unter der Führung von Baschi Dürr. Die JUSO begrüssen es, wenn die Finanzierung der kantonalen Kulturpolitik überdacht wird. Sie gehen aber mit Baschi Dürr nicht einig, wenn die Relevanz von Kulturprodukten (und damit ihre Förderung) zu strikt mit Publikumszuspruch verbinden will. Zudem wenden sich die Interpellanten direkt gegen die für die Jugend wichtige Institution Kaserne.

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