JUSO Basel-Stadt reicht Petition für ein Moratorium auf alle Massenkündigungen ein!

Gestern hat die JUSO Basel-Stadt ihre Petition für ein rückwirkenden Stopp aller Massenkündigungen seit Annahme der Wohnschutzinitiative bis zu deren Umsetzung mit 1055 Unterschriften bei der Regierung eingereicht.

Inmitten wachsender Wohnungsnot und Mietpreise befand sich unsere Stadt, als vor einem Jahr die vier Wohninitiativen angenommen wurden. Die Bevölkerung zeigte klar, dass sie Schutz vor Immobilienhaien will und fordert ihr Recht ein, sicher in der eigenen Wohnung leben zu können. Die Initiativen wurden angenommen, aber die Stimmen der Basler*innen wird noch immer nicht gehört.

Unter Zeitdruck befindend, haben einige Vermieter noch die letzte Chance genutzt um die Luxussanierung ihrer Immobilien in die Wege zu leiten und teilweise betagte Mieter*innen auf die Strasse zu setzen. “Obwohl der Schutz vor Massenkündigungen in seit Annahme der Initiativen in unserer Verfassung steht, wurden schon über 1000 Wohnungen in Basel-Stadt geräumt und statistisch gesehen wurde jeder 100ste Basler gekündigt. Dies ist nicht tragbar und muss sofort rückgängig gemacht werden!”, erläutert Renate Takacs, Vorstandsmitglied der JUSO Basel-Stadt.

Die JUSO Basel-Stadt hat daraufhin im März eine Petition lanciert um diese Krise zu bekämpfen. “Es kann nicht sein, dass unser Parlament und unsere Regierung den Willen der Menschen ignoriert und weiterhin diese Ausbeutung zulässt. Momentan wollen die bürgerlichen Parteien einen wirksamen Schutz vor Massenkündigungen noch soweit wie möglich aushebeln”, so Angus Duffy, Vorstandsmitglied der JUSO Basel-Stadt. Innerhalb von 2 Monaten haben 1055 Menschen die Petition unterschrieben, nochmals ein Zeichen, dass das Verlangen auf eine schnelle Änderung in der Stadt gross ist. Die Regierung und das Parlament kann diese Aufforderung nicht ignorieren. Die Basler*innen und die JUSO verlangen, dass jegliche Massenkündigungen sofort gestoppt werden!

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